werner gröbl
 

gröbl möbel - von 8,72 mio € auf 181,6 mio € umsatz



das unternehmen entstand 1948 fast zufällig aus einem maler- und anstreicherbetrieb. werner gröbl sen. behielt übernommene ware eines kunden ein als dieser nicht bezahlen konnte und verkaufte sie selber weiter: gröbl möbel war in köflach geboren. 1982 erwirtschafteten die 89 mitarbeiter des unternehmens einen umsatz von 8,72 mio €, welchem allerdings gleich hohe schulden gegenüber standen. der gewinn war also praktisch null. die firma stand vor dem aus als ich, der jüngste sohn der familie, mit 19 jahren eintrat. 1984 beauftragten WIR das fessel-institut mit einer kundenbefragung. diese bestätigte dem unternehmen gutes image, bemängelte jedoch preis- und sortimentspolitik sowie gestaltung der standorte.

Ich führte ein leistungsbezogenes entlohnungssystem für die mitarbeiter ein. die umsätze stiegen, die kosten sanken, das unternehmen machte wieder ordentliche gewinne, die jobs waren gesichert, eine expansion ungeahnten ausmaßes begann.

1990 war die krise bewältigt: das unternehmen setzte 25,4 mio € um und schrieb angemessene gewinne. 1998 bestätigte die fessel-marktforschung die marktführerschaft in der steiermark. ein jahr danach ging gröbl möbel eine viel beachtete wechselseitige beteiligung mit dem schärfsten konkurrenten am markt, XXX lutz, ein.

Im geschäftsjahr 2000 setzten WIR mit über 1.100 mitarbeitern 181,6 mio € um. 2001 stieg ich schließlich aus der operativen geschäftsführung aus, wechselte als vorsitzender in den aufsichtsrat und brachte den gewinn bringenden verkauf der firma gröbl möbel an möbel lutz über die bühne.

 
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